Berichterstattung 1. Halbserie 1. Männer

Spielbericht 13. PST Landesklasse Ost

SC Borea Dresden - VfB Weißwasser 1:1 (1:1)
Sonntag, den 9. Dezember 2018

Eine starke Hinrunde in der Landesklasse konnte der Aufsteiger aus Weißwasser mit einem Remis beim SC Borea Dresden abschließen. Mit 20 Punkten aus 13 Spielen überwintert man auf Tabellenplatz drei, hinter den Teams aus Neustadt/Spree und Dresden Laubegast. Doch nach einem genaueren Blick auf die Tabelle ist Vorsicht geboten. Einige Teams haben noch Nachholer zu absolvieren und der Abstand auf die abstiegsgefährdeten Plätze beträgt lediglich sieben Punkte.

Der Spielbeginn auf dem kleinen Kunstrasenplatz Am Jägerpark verlief für den VfB denkbar ungünstig. Nach einem Eckball in der dritten Spielminute fehlte die Zuordnung und so konnte Azad vom Eck des Fünfmeterraumes die Führung für die Gastgeber erzielen. Es dauerte einige Minuten bis die Weißwasseraner so richtig ins Spiel kamen und sich gegenseitig fanden. Die beste Chance in der Anfangsphase hatte der auffällige Nico Lukschanderl. Für den Abschluss aus 16m benötigte er jedoch zu viel Zeit. Das Spiel verlief zunehmend ausgeglichen und bot Chancen hüben wie drüben. Während den Nordlichtern ein weiterer Eckball nichts einbrachte, konnte der an diesem Tag unglücklich wirkende Stefan Beil seine Chancen ebenfalls nicht nutzen. Zunächst versprang ihm in aussichtsreicher Position der Ball, sodass ein Torabschluss nicht möglich war. Seinen Kopfball in der 21. Spielminute setzte er aus 2m freistehend neben den Kasten. Zum Glück für den VfB machten es auch die Gastgeber nicht besser. Nach schnellem Konterspiel und Eingabe von der linken Seite kam Max Groß unbedrängt zum Kopfball, legte diesen jedoch über das Tor der Weißwasseraner. Nach einer guten halben Stunde versuchte es David Schmidt mit einem Abschluss, zielte jedoch etwas zu ungenau. Nur wenige Minuten später war es selbiger Spieler, der das starke Pressing und die folgliche Balleroberung in Zählbares verwandelte. Sein abgefälschter Abschluss wurde für Torwart Kirsten unerreichbar und schlug in der langen Ecke zum 1:1 Ausgleich ein.

Die zweite Halbzeit spielte sich zum Großteil in der Hälfte der Gäste ab. Ohne zunächst zwingende Torchancen zu kreieren, hatten die Gastgeber die Spielkontrolle wieder inne. Mit dem Doppelwechsel in der 66. Minute betraten die jungen Ben Weiser und Markus Radestock das Feld. Nun kam wieder etwas mehr Fluss in das Spiel der Gäste. Aktionen, die vorher zu hektisch und zerfahren wirkten, wurden nun wieder geradliniger. Dennoch mussten die Schwarz-Weißen immer wieder brenzlige Situationen überstehen. Kevin Trause gelang es nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen, sodass Torwart Felix Woithe die Situation klären musste. Auf der anderen Seite konnte Kirsten im Borea-Tor einen Weiser Abschluss parieren. In der Schlussphase hatte Weißwasser noch zwei gute Möglichkeiten. Erst setzte Schmidt einen 18m-Freistoß aus zentraler Position knapp über das Gehäuse. Wieder war es Schmidt, der nur Momente danach einen weiteren Abschluss aus dem Strafraum knapp über den Querbalken setzte. Die allerletzte Aktion im Spiel gehörte den Gastgebern. Der aus dem Halbfeld in den Strafraum geschlagene Freistoß brachte jedoch keine Gefahr mehr. Somit endete das Spiel 1:1 unentschieden.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

SC Borea Dresden

Kirsten, Dumi, Groß (63. Hartung), Schulz, Kalauch, Heinze (81. Göschick), Wolf, Karsten, Heinisch, Azad, Priebs (74. Wassom)

VfB Weißwasser

Woithe, Balko, Kraatz, Pohling, Lukschanderl, Beil (66. Weiser), Biela, Hartelt (66. Radestock), Petrova, Trause, Schmidt

Torfolge:

1:0 Azad (3.); 1:1 Schmidt (38.)

Gelbe Karten:

FVL

Dumi

VfB

Lukschanderl

Schiedsrichter: Michael Ullmann

Assistenten: Silvio Fürtig, Luca Mühle

Zuschauer: 30

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Borea Dresden (A)

Spielbericht 12. PST Landesklasse Ost

VfB Weißwasser – SC 1911 Großröhrsdorf 3:0 (1:0)
Samstag, den 1. Dezember 2018

Im Duell der Aufsteiger mussten beide Mannschaften auf Spieler verzichten. Die Spiele der Vorwoche zogen Sperren nach sich und so war auf Seiten des VfB Ben Pohling zum Zuschauen gezwungen, auf Seiten der Gäste unter anderem Spielertrainer Christoph Klippel.

Das Spiel auf dem Kunstrasenplatz begannen die Hausherren mit Druck auf die Gästeabwehr. In der Anfangsphase gelang es den Schwarz-Weißen immer wieder die zweiten Bälle zu sichern. Die Zweikämpfe wurden beherzt geführt und so hatte der VfB deutlich mehr Spielanteile. Mit dem ersten zu Ende gespielten Angriff erzielte Stefan Beil das 1:0 mit einem Flachschuss in die lange Ecke. Philipp Reimann steckte zuvor klasse durch und bediente den Weißwasseraner Goalgetter perfekt. Weiterhin war der VfB um Spielkontrolle bemüht. Doch immer wieder musste die Gastgeberabwehr auf die beiden Sturmspitzen des SC Acht geben. Diese wurden vorzugsweise über die Außenbahnen angespielt und versuchten dann im eins gegen eins zum Abschluss zu kommen. In der ersten Halbzeit klappte dies nur ein Mal. Den resultierenden Abschluss konnte Felix Woithe im Tor der Gastgeber ohne Mühe parieren. Das Spiel verlagerte sich mehr und mehr zwischen die Strafräume. Weißwasser bemühte sich um Angriffe, blieb aber oft in der vielbeinigen Gästeabwehr stecken. Gefährlich wurde es immer dann, wenn der Ball schnell und zumeist flach gespielt wurde. Die Abschlüsse sollten vorerst jedoch nicht mehr von Erfolg gekrönt sein. Somit ging es mit dem 1:0 zum Pausentee.

Die zweite Halbzeit ähnelte Halbzeit eins. Positiv zu erwähnen ist, dass die Männer um Trainer Andrè Fritsche diesmal nicht den Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen. Die knappe Führung konnte gehalten werden. Großröhrsdorf war im Spiel nach vorn einfach zu ungefährlich an diesem Nachmittag. Nach 78 Spielminuten war es dann der auffällige Reimann selbst, der die Entscheidung in diesem Spiel markierte. Einen klasse vorgetragenen Angriff spielten die Weißwasseraner über Lukschanderl und Beil auf der rechten Seite. Letztgenannter legte auf quer auf Reimann, der mit langem Bein den Ball über die Torlinie beförderte. Den Schlusspunkt setzte Beil vom Elfmeterpunkt. Mit seinem 12. Saisontor markierte er das 3:0 und schickte Keeper Roberto Klotz in die falsche Ecke. Den Elfmeterpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Michael Schröder erzwang Youngster Luca Hartelt. Mit Tempo dribbelte er von der Eckfahne in den 16er und wurde auf der Grundlinie regelwidrig von den Beinen geholt. Das Ehrentor in der Nachspielzeit verwehrten die Gastgeber den Gästen. Einen Abschuss von der Strafraumgrenze konnte Woithe mit einer starken Parade entschärfen und somit sicherte sich die Mannschaft endlich wieder ein Spiel ohne Gegentor.

Mit 19 Punkten nach 13 Spielen ist der VfB in der Landesklasse angekommen und kann im letzten Spiel des Jahres noch weitere Zähler auf dem Punktekonto verbuchen. Am zweiten Advent ist man zu Gast bei Borea Dresden.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

VfB Weißwasser

Woithe, Kraatz (67. Trause), Lukschanderl, Beil, Biela, Hartelt, Petrova (75. Kleinfeld), Schmidt, Buder, Balko, Reimann

SC 1911 Großröhrsdorf

Klotz, Jachmann, Töppel, Bürger, Urban (79. Pilz), Düben, Thomschke, Mieth, Falkenberg, Palme, Hommel (60. Zeiler)

Torfolge:

1:0 Beil (7.)

2:0 Reimann (78.)

3:0 Beil (87. / EM)

Gelbe Karten:

VfB

Buder, Kleinfeld

SC

2x

Schiedsrichter: Michael Schröder

Assistenten: Christoph Teichmann, Nicholas Köhler

Zuschauer: 94

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Großröhrsdorf (H)

Spielbericht 11. PST Landesklasse Ost

FV Dresden 06 Laubegast - VfB Weißwasser 2:2 (0:1)
Sonntag, den 25. November 2018

Ein gutklassiges und rassiges Landesklassenspiel endetet am Sonntagnachmittag mit einem gerechten 2:2 Unentschieden zwischen dem heimischen FV Dresden 06 Laubegast und den Gästen vom VfB Weißwasser 1909. Aufgrund der aktuell bestechenden Form der Mannschaft von Trainer Boris Lucic und deren Heimstärke war ein Punktgewinn die Zielvorgabe des Trainerteams Fritsche/Franke an die eigene Mannschaft.

Auf die Stammkräfte David Schmidt (5. Gelbe) und Markus Radestock (Urlaub) musste die Mannschaft in diesem Spiel verzichten. Beide Mannschaften kamen gut ins Spiel und versuchten sich bereits in der Anfangsphase mit ersten Torabschlüssen. Nach einem Fehler im Aufbauspiel spielte Laubegast einen Konter. Den zentralen Abschluss konnte Felix Woithe im Tor des VfB zur Ecke klären. Der Kopfball nach ausgeführtem Eckball ging über das Gehäuse. Nach einem weiteren Eckball in der 9. Spielminute wurde es kreuzgefährlich im VfB-Strafraum, denn sowohl Keeper Woithe als auch die Abwehrspieler segelten am Ball vorbei. In der 25. Spielminute entschied Schiedsrichter Nils Fiedler richtigerweise auf Strafstoß für den VfB. Vorausgegangen war ein Foulspiel an Nico Lukschanderl auf der Strafraumlinie. Stefan Beil übernahm die Verantwortung und markierte mit seinem zehnten Saisontor die 1:0 Führung für die Gäste. Nach klarer Tätlichkeit vor der Bank der Gäste hätte Florian Klengel die rote Karte sehen müssen. Warum der Schiedsrichter den Handschlag ins Gesicht von Lukschanderl ungeahndet ließ, wird sein Geheimnis bleiben. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit verzeichneten die Weißwasseraner noch zwei gute Tormöglichkeiten. Luca Hartelt fehlten im Sprintduell mit dem Dresdner Schlussmann Richard Beulke nur wenige Zentimeter. Bei Beil war es fehlende Geschwindigkeit und der zu umständliche Versuch zum Abschluss zu kommen. So wurden beim Stand von 0:1 und tief stehender Sonne die Seiten gewechselt.

Bereits in der 49. Spielminute erzielte der Laubegaster Kapitän den Ausgleich zum 1:1. Das Direktpassspiel über drei Stationen auf der rechten Angriffsseite ging der VfB-Hintermannschaft zu schnell. Nach Querpass auf Philipp Wappler blieb dieser aus 14m ganz cool und tunnelte den ihm entgegenstürmenden Keeper Woithe. Im Gegenzug hatte der VfB fast die passende Antwort parat. Nach einem Konter über Hartelt fehlten dem Ex-Laubegaster Philipp Reimann die berüchtigten Zentimeter zum Torerfolg. Besser machten es die Gastgeber. Nach leichtsinnigem Ballverlust von Beil auf Höhe der Mittellinie konterte der FVL nahezu mit identischem Spielzug wie beim Ausgleichstreffer. Die aufgerückte VfB-Abwehr wurde ausgespielt und Aleksandre Labadze erzielte die 2:1 Führung für die Landeshauptstädter. Das Spiel war inzwischen durch rassige Zweikämpfe und viele Fouls geprägt. Der junge Schiedsrichter Fiedler schien nun überfordert und versuchte sich mit der Verteilung gelber Karten zu behelfen. Neun gelbe Kartons wurden insgesamt verteilt. In der 75. Spielminute hatte Labadze die Entscheidung auf dem Fuß. Doch beim Versuch Woithe zu umkurven, konnte dieser ihm den Ball mit einer klasse Aktion vom Fuß nehmen. Auf der anderen Seite hatten die Gäste Grund zum jubeln. Nach maßgenauem Eckball von Reimann erzielte Renè Biela sein zweites Saisontor und glich mit einem Bilderbuchkopfball zum 2:2 aus. Motiviert vom Ausgleichstreffer starteten die Gäste zur Schlussoffensive und brachten die Hintermannschaft des FVL ein ums andere Mal in Bedrängnis. So war es in der 81. Spielminute erneute Biela, der den FVL-Keeper per Dropkick Direktabnahme zu einer Glanzparade zwang. In der Nachspielzeit wäre es Reimann fast vergönnt gewesen den Lucky Punch zu setzen. Sein Abschluss von der Strafraumgrenze klatschte zum Pech für die Weißwasseraner nur an die Querlatte.

Somit endete ein couragierter Auswärtsauftritt mit einem Punkt für den Aufsteiger. Angesichts der anderen Ergebnisse an diesem Spieltag ein möglicherweise sehr wertvoller Punkt im Kampf um den Ligaerhalt.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

FV Dresden 06 Laubegast

Beulke, Klengel, Fraustadt, Weskott, Labadze, C. Heinrich, Beckert (88. Laroche), Riegler (76. N. Heinrich), P. Wappler, Herkt, F. Wappler (66. Laufer)

VfB Weißwasser

Woithe, Balko, Kraatz, Pohling, Lukschanderl, Beil (77. Beil), Biela, Hartelt, Petrova, Reimann, Buder

Torfolge:

0:1 Beil (26. / EM), 1:1 P. Wappler (49.), 2:1 Labadze (60.), 2:2 Biela (77.)

Gelbe Karten:

FVL

Klengel, P. Wappler, Laufer

VfB

Pohling, Biela, Buder, Lukschanderl, Hartelt, Kraatz

Schiedsrichter: Nils Fiedler

Assistenten: Markus Mayer, Michael Liebner

Zuschauer: 56

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Laubegast (A)

Spielbericht 10. PST Landesklasse Ost

VfB Weißwasser – SG Crostwitz 4:4 (3:1)
Samstag, den 10. November 2018

Es war mitunter schon abenteuerlich was die 135 Zuschauer am Samstag im Turnerheimstadion zu sehen bekamen. Das Heimspiel des VfB Weißwasser gegen die SG Crostwitz hatte großen Unterhaltungswert. Am Ende zeigte die Anzeigetafel ein 4:4. Nicht das erste für den VfB in dieser Saison, denn in Neustadt erzielte man Ende September selbiges Ergebnis.

Die Mannschaft hatte sich viel vorgenommen für dieses Spiel. Personell besser aufgestellt als in den vergangenen Wochen, bemühte man sich von Anfang an das Spiel in die Hand zu nehmen und den Ton anzugeben. Diese Herangehensweise fruchtete schnell, denn bereits in der 8. Spielminute konnte Ben Pohling nach einem Durcheinander im Crostwitzer Strafraum das 1:0 für seine Farben erzielen. Im dritten Nachschuss lag der Ball im Kasten der Gäste. Auf der anderen Seite wurde es nach einem Freistoß das erste Mal brenzlig für den VfB. Die Gäste wurden nun mutiger und hatten gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Einen Abschluss nach Durchbruch in zentraler Position konnte Keeper Felix Woithe entschärfen, genauso wie den Distanzschuss aus 30m. Nach 27 Minuten wurde die nächste gefährliche Angriffsaktion des VfB eingeleitet. Markus Radestock tunnelte auf der linken Außenbahn seinen Gegenspieler mit der Hacke. Die maßgenaue Flanke auf den Kopf von David Schmidt verwertete dieser problemlos zum 2:0. Der Jubel war noch nicht verklungen, als der Ball zum 2:1 Anschlusstreffer im Gehäuse der Gastgeber lag. Michael Müller gewann den Zweikampf gegen Radestock und konnte verkürzen. Vorausgegangen war eine viel zu offensive Stellung des VfB, welche es den Gästen einfach machte. Nach einer schönen Einzelaktion des jungen Luca Hartelt, konnte dieser nur regelwidrig im 16er gestoppt werden. Routinier Stefan Beil übernahm die Verantwortung und traf sicher vom Elfmeterpunkt. Die Schlussphase der ersten Halbzeit wurde hektisch. Drei VfB Spieler holten sich die gelbe Karte ab, wobei Torwart Woithe damit gut bedient war. Nach einem Foul an der Strafraumkante forderten die Gäste rot wegen Notbremse. Der Schiedsrichter entschied jedoch anders. Beim Stand von 3:1 wurden die Seiten gewechselt.

Was zu Beginn der zweiten Halbzeit geschah, ist unerklärlich. Mit Schlafeinlagen und individuellen Fehlern riss sich das Heimteam die gute erste Halbzeit binnen Minuten ein. Nach einem Fehler von Woithe konnte Dominik Petrova gerade noch zur Ecke retten. Diese nutzten die Gäste in Person von Jakub Benes, der ungedeckt zum 2:3 einköpfen konnte. Nur zwei Minuten später lag der Ball zum 3:3 im Kasten des VfB. Ein Diagonalball konnte durch die Innenverteidigung nicht geklärt werden und gelangte auf die rechte Seite zu Michael Müller. Dieser bedankte sich mit einem platzierten Abschluss in die lange Ecke. Doch damit nicht genug. Die Gäste drehten das Spiel nach einem Fehler des VfB im Aufbauspiel. Nach 67 Minuten stand es 3:4. Die in komplett schwarz spielenden Weißwasseraner rappelten sich in der Schlussphase nochmal auf und erspielten sich mehrere Chancen. Axel Buders Freistoß aus 17m war viel zu harmlos. Den Schuss von Schmidt hält Torwart Petr Kralicek, genauso wie den Abschluss von Hartelt. Beils Schussversuch in der 90. Min wurde im letzten Moment geblockt. So blieben dem VfB drei Minuten Nachspielzeit. Mit der letzten Aktion des Spiels konnte Schmidt das 4:4 erzielen. Bei seinem Abschluss zentral unter die Latte zeigte der gegnerische Torwart keine Reaktion.

Am Ende rettete der VfB somit einen Zähler und hält die Gäste in der Tabelle auf Abstand. Warum man in einem Heimspiel nach 3:1 Führung noch Punkte verschenkt, wird zu klären sein. Zum Aufarbeiten bleibt durch das kommende spielfreie Wochenende viel Zeit.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

VfB Weißwasser

Woithe, Radestock, Kraatz, Pohling, Lukschanderl, Beil, Biela, Hartelt, Petrova, Schmidt, Buder

SG Crostwitz

Kralicek, Gärtner L., Hentschel, Ziesch, Gärtner G., Spittank, Benes, Sentivan, Müller, Gärtner M., Püschel

Torfolge:

1:0 Pohling (7.)
2:0 Schmidt (26.)
2:1 Müller (27.)
3:1 Beil (31.)
3:2 Benes (47.)
3:3 Müller (49.)
3:4 Hentschel (66.)
4:4 Schmidt (90.)

Gelbe Karten:

VfB

Lukschanderl, Woithe, Pohling, Schmidt

SGC

Gärtner, Benes

Schiedsrichter: Andre Schulze

Assistenten: Michael Schroeter, Kai Schönfeld

Zuschauer: 135

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Crostwitz (H)

Spielbericht 9. PST Landesklasse Ost

FC Oberlausitz Neugersdorf II - VfB Weißwasser 3:1 (1:0)
Sonntag, den 04. November 2018

Am vergangenen Sonntag reiste der Aufsteiger zur Ausbildungsmannschaft der Neugersdorfer Regionalligamannschaft. Personell entspannte sich die Situation im Wochenverlauf, sodass den Trainern wieder mehr Spieler zur Verfügung standen. Folgerichtig rechnete sich der VfB durchaus Chancen aus um mit Punkten im Gepäck aus dem Oberland zurückzukehren. Dass dies am Ende nichts wurde, lag nicht an einer schwachen Auswärtsleistung, sondern vielmehr an einem starken Gegner, der die wenigen Fehler in der Weißwasseraner Hintermannschaft gnadenlos ausnutzte. Der erfahrene Kapitän Tino Hensel schoss seine Mannen quasi im Alleingang zum Sieg und zeigte sich für alle 3 Tore der Heimelf verantwortlich.

Ohne Abtasten war sofort Tempo und Leidenschaft auf beiden Seiten im Spiel. Der FCO übernahm etwas mehr die Initiative und erarbeitete sich Feldvorteile. Die gut gestaffelte VfB-Mannschaft verhinderte jedoch die ganz großen Tormöglichkeiten und so spielte sich der Großteil zwischen den Strafräumen ab. Je ein Standard auf beiden Seiten brachte keinen Torerfolg. Den Freistoß von Hensel entschärfte VfB-Schlussmann Felix Woithe im Nachfassen. Ein Freistoß aus aussichtsreicher Position auf der Gegenseite, konnte Markus Radestock nicht mit genügend Druck aufs das FCO-Tor bringen. So war es ein scheinbar ungefährlicher langer Ball in den Rücken der VfB-Abwehr, welcher zur ersten entscheidenden Szene führte. Renè Biela unterlief, von der Sonne geblendet, den Ball und der herausstürmende Woithe mähte, beim Versuch den Ball aus der Gefahrenzone zu klären, den auffälligen Musa Baldeh um, sodass Schiedsrichter Fabian Noack folgerichtig auf Elfmeter entschied. Diesen verwandelte Hensel sicher zur 1:0 Führung.

Halbzeit zwei begann mit einer Gelegenheit für die Gäste. Luca Hartelt steckte auf Philipp Reimann durch, doch die Chance wurde vertan. Eine Minute später war der VfB im Glück als Neugersdorf nur den Pfosten traf. Nach einer Stunde Spielzeit stellten die Weißwasseraner um und brachten mit Stefan Beil und Robert Balko frische Kräfte auf den Kunstrasenplatz. Es war Beil, der nach Pass von David Schmidt aus 18m sofort den Abschluss suchte. Patrik Klouda parierte jedoch ohne Probleme. Den Schuss von Schmidt kurz darauf konnte der Neugersdorfer Torwart sehenswert aus der langen Ecke kratzen und verhinderte somit den Ausgleich. Nun war Neugersdorf wieder am Zug und erzielte prompt das 2:0. Eine wunderschöne Direktkombination machte es Hensel aus Nahdistanz einfach. Doch noch gab sich der VfB nicht geschlagen. Während ein Distanzschuss von Radestock noch knapp am Kasten vorbei ging, konnte Schmidt nach Vorlage von Balko den Anschlusstreffer mit einem flachen Schuss ins kurze Eck markieren. Vielleicht wäre zu diesem Zeitpunkt noch etwas möglich gewesen, doch quasi im Gegenzug stellte die FCO-Reserve wieder auf zwei Tore Führung. Über die rechte Angriffsseite konnte unbedrängt nach vorn gespielt werden da der VfB zu diesem Zeitpunkt unorganisiert war und zu hektisch agierte. Nach Eingabe von Jejkal war es wiederum Hensel, der seinen dritten Treffer an diesem Tag erzielte. Danach fehlte dem VfB Struktur und Geduld um nochmal ernsthaft ins Spiel zurückzufinden. In der letzten viertel Stunde gab es kaum noch spielerische Elemente. Ohne Kreativität und Spielwitz war gegen die guten Neugersdorfer keine Gefahr mehr zu erzeugen. Mit etwas mehr Zielstrebigkeit auf Seiten der Gastgeber, hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können. Doch Nachlässigkeiten im Torabschluss und ein gut aufgelegter VfB-Schlussmann verhinderten weitere Treffer.

Am Ende steht für den VfB die dritte Niederlage aus den vergangenen vier Spielen. Möchte die Mannschaft nicht ins untere Tabellenfeld abrutschen, muss im Heimspiel gegen die SG Crostwitz am kommenden Samstag gepunktet werden.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

FCO Neugersdorf II

Klouda, Magdeburg, Schmidt, Hensel, Pohle (90. Tuchel), Hentschel (60. Jejkal), Baldeh, Schwerdtner (85. Frij), Gnieser, Drassdo, Fröhlisch

VfB Weißwasser

Woithe, Radestock, Schmidt, Kraatz, Pohling, Lukschanderl (65. Beil), Biela, Hartelt, Petrova, Reimann (65. Balko), Buder

Torfolge:

1:0 Hensel (37. / EM); 2:0 Hensel (64.); 2:1 Schmidt (71.); 3:1 Hensel (73.)

Gelbe Karten:

FCO II

Hensel

VfB

Woithe, Pohling

Schiedsrichter: Fabian Noack

Assistenten: Michael Näther, Maurizio Hoffmann

Zuschauer: 88

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Neugersdorf (A)