23. PST Oberlausitzliga; Samstag, 14. April 2018
VfB Weißwasser 1909 - SSV Germania Görlitz 10:0 (5:0)

Mit einem auch in dieser Höhe völlig verdienten Sieg gegen überforderte Gäste aus Görlitz sendet die Mannschaft des VfB Weißwasser ein klares Signal an die Konkurrenz und zeigte deutlich, dass auch das Spiel gegen das Tabellenschlusslicht ernst genommen wurde. 
Die Germanen aus Görlitz hatten im Spiel beim Tabellenführer nichts zu verlieren und konnten ohne Druck die Reise nach Weißwasser antreten. Da bei dieser die Trikottasche erst verspätet ankam, startete das Spiel mit einer 15 minütigen Verspätung. Davon unbeeindruckt und vollkommen auf das Spiel fokussiert, ließen die Gastgeber keinen Zweifel aufkommen dieses Spiel klar gewinnen zu wollen.
Dennoch brauchte die Mannschaft eine viertel Stunde um zum ersten Erfolg zu kommen. In Minute 16 eröffnete Axel Buder den Torreigen nach Querpass von Markus Radestock und schob aus Mittelstürmerposition ein. Acht Minuten später schoss selbiger einen von Nico Lukschanderl rausgeholten Freistoß aus 20m in die Torwartecke zum 2:0. Nach einem Abstaubertor von Stefan Beil zum 3:0 folgte das schönste Tor des Tages durch Tom Wiesner. Mit einem Sonntagsschuss hämmerte er die Kugel aus 20m in den linken Giebel. Da passte nicht mal ein Blatt Papier zwischen Lattenkreuz und Ball und der Jubelschrei im Stadionrund war riesengroß. Ein Tor, welches sicher gute Karten bei der Wahl zum Tor des Monats haben würde. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt 31 Minuten. Bis zum letzten Tor in Halbzeit eins durch einen schönen Kopfball von Stefan Beil vergab Axel Buder noch zwei Hundertprozentige. Eine davon vom Elfmeterpunkt.
Der Torhunger des VfB war noch keineswegs gestillt und so vergingen exakt 13 Sekunden in der zweiten Halbzeit bis Axel Buder das halbe Dutzend vollmachte. Anstoß hatten wohlgermerkt die Gäste aus Görlitz! Es folgten weitere Treffer durch Buder und dreimal Beil. Hierbei traf dieser vom Elfmeterpunkt nach Foul an Robert Bens. Auch der fleißige Markus Radestock hätte sich sein Tor an diesem Tag verdient, vergab aber aus aussichtsreichen Positionen und hämmerte in der 65. Minute einen Freistoß aus halbrechter Position an die Querlatte. Auch die eingewechselten Toni Seeber, Gino Kleinfeld und Jad Mahmoud hatten alle gute Einschussmöglichkeiten, vergaben diese aber fahrlässig.
Am Ende steht ein 10:0 Heimsieg und die Görlitzer mussten mit dieser Packung die Heimfahrt antreten, waren aber gut bedient denn es hätte auch wesentlich mehr Gegentreffer geben können. Schiedsrichter Hagen Gahner leitete die faire Partie souverän und war am meisten damit beschäftigt die Abseitsentscheidungen seiner Assistenten durchzusetzen. 
In der kommenden Woche reisen die Weißwasseraner dann nach Görlitz, zum nächsten Kellerkind. Man gastiert auf der Jungen Welt bei heimischen NFV 09.
 
 
 
Aufstellungen
 
VfB Weißwasser 1909:
Knobel, Bens, Radestock (84. min Mahmoud), Reimann,  Lukschanderl (70.min Seeber), Trause (80. min Kleinfeld), Wiesner T., Buder, Franke, Beil, Kraatz
 
SSV Germania Görlitz
Kruppas, Noske, Haußig, Kretzschmar, Schubert, Marx, Tomiczny, Smiletzky, Paulsen, Wohlleber, Jäkel (Liebe)
 
Zuschauer: 120
 
für weitere Bilder auf "Lucky" drücken. Aber nicht so heftig. Der wird noch gebraucht ;-)
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